Je größer die Organisation, desto komplexer das Employer Branding.
Wir bringen Struktur rein.
Arbeitgebermarken, Kampagnen und Karriereseiten für Konzerne und große Marken.
Die zentralen Herausforderungen in großen Organisationen
Fachkräfte gewinnen und binden wird auch für Konzerne immer schwieriger
Größe und Bekanntheit schützen nicht vor dem Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeitende. Besonders in gefragten Bereichen wie IT, Engineering und Spezialistenrollen reicht der Markenname nicht aus – hier entscheiden Arbeitgeberpositionierung, Kultur und das, was Mitarbeitende tatsächlich erleben.
Komplexe Strukturen, kein einheitlicher Arbeitgeberauftritt
Mehrere Standorte, Geschäftsbereiche, Marken und Zielgruppen. Jede:r kommuniziert anders. Ohne übergreifende Arbeitgebermarke entsteht ein fragmentiertes Bild, das weder intern noch extern Orientierung bietet.
Zu viele Abteilungen, zu wenig Abstimmung
HR kennt die Bedarfe, Marketing die Kanäle, Kommunikation die Marke, aber niemand führt alles zusammen. Ohne klare Verantwortung bleibt Employer Branding ein Nebenthema, das von Projekt zu Projekt weitergereicht wird.
Einblicke in unsere Arbeit
Akkodis
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Akkodis entstand als neue Marke innerhalb der Adecco-Gruppe – mit dem Anspruch, sich als eigenständiger Arbeitgeber im MINT-Bereich zu positionieren. Das Problem: Kein Mensch kannte den Namen. Kein Arbeitgeberimage, keine Wiedererkennung, kein Vertrauen am Arbeitsmarkt.
Gleichzeitig eine der härtesten Zielgruppen überhaupt: IT- und Engineering-Spezialist:innen, die sich ihre Jobs aussuchen können und täglich Angebote von Unternehmen bekommen, die seit Jahren in Employer Branding investieren. Akkodis musste bei null starten – und trotzdem sofort auf Augenhöhe mitspielen.
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Aus der Kulturanalyse wurde klar: Was Akkodis ausmacht, ist die Kombination aus Visionär:innen und Umsetzer:innen. Menschen, die groß denken und dann auch liefern. Daraus entstand die Arbeitgebermarke und der Kampagnenclaim „Imagine The Future. And Make Incredible Happen."
Das Prinzip: Erst die Vorstellung, dann die Tat. Stell dir vor, du könntest dein Know-how in einem Umfeld mit unendlichen Möglichkeiten einsetzen – und dann tu es. Ein Versprechen, das nicht nur Reichweite schafft, sondern bei einer Zielgruppe ankommt, die leere Employer-Branding-Floskeln sofort durchschaut.
Visuell setzt die Kampagne auf echte Mitarbeitende und eine Bildsprache, die Aufbruch und Ambition vermittelt. Ausgerollt über Print, Social Media und digitale Kanäle mit einem konsistenten Auftritt, der Akkodis vom ersten Tag an wie einen etablierten Arbeitgeber aussehen lässt.
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Akkodis verfügt vom Start weg über eine eigenständige, strategisch entwickelte Arbeitgebermarke und tritt im Wettbewerb um IT- und Engineering-Talente auf Augenhöhe mit etablierten Tech-Arbeitgebern auf
Die Kampagne gibt den Recruiting-Teams erstmals ein konsistentes Narrativ an die Hand, mit dem sie Akkodis gegenüber Kandidat:innen positionieren können statt einen unbekannten Namen erklären zu müssen
Mitarbeitende haben die Marke angenommen und nutzen sie aktiv in ihrer Außenkommunikation auf LinkedIn und bei Events: ein Zeichen dafür, dass die Positionierung nicht nur auf dem Papier funktioniert
Akkodis differenziert sich klar von der Masse an Tech-Arbeitgebern, die mit den immer gleichen Versprechen um dieselben Zielgruppen kämpfen
Pernod Ricard
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Pernod Ricard gehört zu den weltweit größten Spirituosenkonzernen – mit Marken wie Absolut, Jameson und Havana Club kennt fast jeder die Produkte. Aber als Arbeitgeber in Deutschland? Kaum auf dem Radar.
Dazu kam eine zusätzliche Komplexität: Die internationale Arbeitgebermarke „Conviviality at Work" existierte bereits, musste aber für den deutschen Markt adaptiert werden ohne den globalen Rahmen zu sprengen. Und die Zielgruppen könnten unterschiedlicher kaum sein: Auf der einen Seite Marketing- und Sales-Talente, auf der anderen IT-Spezialist:innen. Zwei Welten, die mit völlig unterschiedlichen Argumenten überzeugt werden müssen.
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„Conviviality at Work": die globale Arbeitgebermarke von Pernod Ricard bringt auf den Punkt, was die Kultur ausmacht: Geselligkeit, Miteinander, gemeinsam Erfolge feiern. Für den deutschen Markt haben wir diese Haltung in eine Kampagne übersetzt, die genau das einfängt.
Das Ergebnis: „Auf uns!". Ein Kampagnenkonzept, das die Kultur des Anstoßens und Feierns ins Employer Branding überträgt. Bei allem Anspruch und allen großen Zielen schwingt bei Pernod Ricard immer ein lockeres Gefühl mit. Die Kampagne lässt echte Mitarbeitende auf ihre Erfolge, ihre Teams und ihren Arbeitgeber hochleben; authentisch, nahbar und mit genau der Leichtigkeit, die Pernod Ricard von anderen Konzernen unterscheidet.
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Pernod Ricard Deutschland verfügt erstmals über eine eigenständige Employer-Branding-Kampagne, die den Kern der globalen Arbeitgebermarke bewahrt und gleichzeitig für den deutschen Markt funktioniert
Die Kampagne schafft den Spagat zwischen zwei sehr unterschiedlichen Zielgruppen – Marketing/Sales und IT – ohne beliebig zu werden, weil die kulturelle Klammer „Conviviality" beide verbindet
Die starken Produktmarken wie Absolut, Jameson und Lillet werden gezielt als Türöffner eingesetzt und machen Pernod Ricard als Arbeitgeber greifbar, auch für Kandidat:innen, die den Konzernnamen vorher nicht kannten
Die Kampagne wurde über Citylight-Plakate, Social Media und digitale Kanäle ausgerollt und gibt Pernod Ricard Deutschland erstmals eine sichtbare Stimme am Arbeitsmarkt
HHLA
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Die HHLA – Hamburger Hafen und Logistik AG – ist einer der führenden europäischen Hafenlogistik-Konzerne mit zahlreichen Tochtergesellschaften und einem Spektrum an Berufsfeldern, das kaum breiter sein könnte: Kranführer:innen, Logistiker:innen und Hafenarbeiter:innen auf der einen Seite, IT-Spezialist:innen, Ingenieur:innen und Kaufleute auf der anderen.
Die Herausforderung: Ein traditionsreiches Unternehmen, das mitten im Wandel steckt. Gleichzeitig eine Arbeitgebermarke, die diesem Wandel hinterherhinkt. Das Bild nach außen: Hafen, Kräne, Containerlogistik. Die Realität: ein Technologie- und Innovationsunternehmen, das die Zukunft der Logistik gestaltet. Dazu eine komplexe Unternehmensstruktur mit mehreren Tochtergesellschaften, die bisher ohne gemeinsamen Arbeitgeberauftritt am Markt auftreten.
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Aus der Kulturanalyse wurde deutlich: Was die HHLA im Kern zusammenhält, ist das Prinzip der Verbindung. Ob Hafenarbeiter:in oder IT-Spezialist:in – jede:r verbindet etwas: Systeme mit Menschen, Wissen mit Wirkung, heute mit morgen. Daraus entstand die Arbeitgebermarke „Du verbindest, was zählt."
Das Kampagnenprinzip „Du verbindest…" funktioniert über alle Zielgruppen und Tochtergesellschaften hinweg und macht gleichzeitig jedes Berufsfeld konkret. Eine Kranführerin bewegt mehr als Container. Ein IT-Entwickler verbindet mehr als Systeme. So entsteht eine Arbeitgeberkommunikation, die Blue und White Collar gleichwertig anspricht, ohne eine der beiden Welten zu vernachlässigen.
Visuell setzt die Kampagne auf echte Mitarbeitende vor der Kulisse des Hamburger Hafens mit einer bewusst unpolierten Ästhetik, die Nähe schafft statt Hochglanz.
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Die HHLA verfügt erstmals über eine Arbeitgebermarke, die über alle Tochtergesellschaften und Berufsfelder hinweg funktioniert
Das Kampagnenprinzip „Du verbindest…" löst ein Problem, an dem viele Konzerne mit heterogenen Zielgruppen scheitern: Blue und White Collar mit einer gemeinsamen Klammer ansprechen, ohne beliebig zu werden
Die Arbeitgebermarke korrigiert das reine Hafen-Image und macht sichtbar, dass hinter der HHLA ein Technologie- und Innovationsunternehmen steht; entscheidend für die Gewinnung von IT- und Engineering-Talenten
Die Kampagne gibt der HHLA ein einheitliches Gesicht am Arbeitsmarkt, das auch die Tochtergesellschaften nutzen können statt dass jede Einheit weiter auf eigene Faust kommuniziert
Ausgewählte Auszeichnungen
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red dot design award
Erhalten für vorbildliches Kampagnen-Design
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HR Excellence Award
Mehrfach erhalten für die beste Arbeitgebermarke
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German Brand Award
Mehrfach erhalten für die beste Arbeitgebermarke
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Deutscher Preis für Onlinekommunikation
Mehrfach erhalten für die beste Karriereseite
Lass uns gemeinsam herausfinden, wo bei euch der größte Hebel liegt.
Wir sprechen unverbindlich über eure Ausgangslage, eure Herausforderungen und darüber, welche Schritte sinnvoll wären.
In einem ersten Gespräch klären wir, wo ihr als Arbeitgeber heute steht, welche Hebel es gibt, um die richtigen Fachkräfte zu erreichen und ob eine Zusammenarbeit Sinn ergibt.
Gessulat + Gessulat GmbH & Co. KG
Franz Joseph-Strasse 23
D-80801 München Schwabing